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  Donnerstag, 24. Juli 2008
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Neue SV-Beitragsberechnung mit SP_Lohn
Stand: 06.02.2006

Der Gesetzgeber hatte alle Hersteller von Personalabrechnungssystemen im Januar vor eine neue Herausforderung gestellt. Seit Januar 2006 müssen die voraussichtlichen Sozialversicherungsbeiträge monatlich bis zum drittletzten Bankarbeitstag auf den Konten der Krankenkassen eingehen. Da die Beiträge zum Zeitpunkt der Fälligkeit in den meisten Unternehmen nicht berechnet werden können, ist die voraussichtliche Beitragsschuld zu schätzen.

„Das SP_Data Entwicklerteam hatte die anspruchsvolle Aufgabe, eine komfortable und flexible Lösung zu finden. Diese sollte ohne

manuellen Erfassungsaufwand durch die Anwender und ohne Veränderungen der laufenden Geschäftsprozesse auskommen.“, so Michael Lange, Produktmanager Lohn bei SP_Data. Gleichzeitig war eine flexible Anpassbarkeit gefordert, um die besonderen Anforderungen von Dienstleistern und Unternehmen mit stark schwankender Mitarbeiterzahl oder stark variierenden Bezügen zu erfüllen.

Für Abrechnungszeiträume ab 01/2006 haben die SP_Data Entwickler eine neue Beitragsabrechnung eingeführt, die bereits vor der Verdienstabrechnung ausgeführt werden kann. Falls im laufenden Monat schon Verdienstabrechnungen erstellt wurden, werden die Sozialversicherungsbeiträge wie bisher aus den aktuellen Lohnkonten gebildet. Diese sind jedoch im Regelfall nicht vorhanden, so dass SP_Lohn dann automatisch die neue Beitragsschätzung durchführt. Die Beitragssschätzung ermittelt die Sozialversicherungs-Bruttowerte aus den Vorverdiensten des Mitarbeiters. Sofern für einen Mitarbeiter keine Vorverdienste vorhanden sind, werden die Bruttowerte des Entgeltkreises gerechnet, zu dem der Mitarbeiter gehört. Entgeltkreise fassen Mitarbeiter mit möglichst ähnlichem Entgelt zusammen.

Für eine hinreichend korrekte Schätzung eines neuen Mitarbeiters reicht somit das Anlegen der Stammdaten mit mindestens den Informationen Name, Adresse, Entgeltkreis, Personengruppe, Beitragsgruppe und der zugehörigen Krankenkasse.

Die Entgeltkreise werden nach der Installation der neuen Version SP_Lohn 2006 angelegt und automatisch den Mitarbeitern zugewiesen. Somit wurde das Ziel erreicht, eine Lösung ohne manuellen Erfassungsaufwand für die SP_Lohn Anwender zu finden. Innerhalb jedes Entgeltkreises können die Schätzverfahren vom Anwender verändert werden. Die verwendeten Schätzverfahren werden in der Beitragsabrechnung dokumentiert.

Die in der Beitragsschätzung ermittelten Sozialversicherungs-Bruttowerte werden mit den aktuellen Beitragssätzen multipliziert. Durch das Krankenkassen-Abonnement erhalten SP_Data Kunden die Beitragssätze aller Krankenkassen automatisch per eMail. Die neuen Beiträge aller gesetzlichen Krankenkassen werden einfach und bequem per Knopfdruck importiert. Dies spart Zeit und man verpasst keine Beitragssatzänderung.

Für den Januar 2006 gibt es eine Übergangslösung, die eine Sechstelung der Sozialversicherungsbeiträge für den Buchungsmonat Januar 2006 erlaubt. Bei der Beitragsabrechnung Januar 2006 konnten die SP_Lohn Anwender wählen, ob die Sechstelungsregelung angewendet werden soll oder nicht. Vorteil dieser Lösung ist, dass zum drittletzten Bankarbeitstag im Januar keine Beiträge zu zahlen sind. Stattdessen sind die Beitragsschätzungen von Februar bis Juli um die Sechstelbeträge aus Januar 2006 zu erhöhen.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei der neuen Beitragsabrechnung ist die buchhalterische Betrachtung. Es gilt die Betragsschätzungen, die Zahlung der Differenzen aus dem Vormonat und bis Juli 2006 die Verrechnung der Sechstelungsregelung zu berücksichtigen. SP_Lohn stellt aussagefähige Listen bereit, die einen Abgleich mit der Finanzbuchhaltung sicherstellen.

SP_Lohn wird als systemgeprüftes Abrechnungsprogramm jährlich einer Qualitätssicherung durch die ITSG unterzogen. „Bei der letzten Prüfung im Dezember 2005 haben wir die Lösung den Prüfern vorgestellt. Dabei hat SP_Lohn sowohl in der Betragsschätzung wie auch in der Dokumentation der Vorgehensweise die Erwartungen der SV-Prüfer sogar übertroffen“, freut sich Michael Lange.

Die Praxis bei den SP_Lohn Anwendern mit den verschiedensten Datenkonstellationen hat die Qualität und die Präzision der Beitragsschätzung in SP_Lohn unter Beweis gestellt. Das neue Verfahren hat gezeigt, dass SP_Lohn eine zuverlässige und sichere Lösung für Personalabrechnung und -verwaltung ist.


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